30.03.2026 Die Knauf Gruppe, weltweit führender Hersteller von Baustoffen und Bausystemen, und die Regierung der Arabischen Republik Syrien haben heute eine Vereinbarung über eine zukünftige Zusammenarbeit („Memorandum of Understanding“) unterzeichnet.
Mit diesem Schritt bekräftigt Knauf seine Bereitschaft, sich langfristig und verantwortungsvoll am Wiederaufbau Syriens zu beteiligen – insbesondere an der Wiederbelebung der lokalen Bauwirtschaft und der Qualifizierung syrischer Fachkräfte.
„Der Wiederaufbau Syriens ist angesichts der großen Zerstörungen vordringlichste Aufgabe. Knauf will dazu einen konkreten Beitrag leisten – als langfristig orientierter Partner gemeinsam mit der Bundesregierung und der neuen syrischen Regierung. Wir wollen industrielle Strukturen stärken, Arbeitsplätze schaffen und Qualifizierung ermöglichen. Auf Basis unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Nahen Osten möchten wir Menschen vor Ort damit neue Chancen eröffnen“, erklärte Jörg Kampmeyer anlässlich der Unterzeichnung.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche würdigte Knaufs Beitrag zum Wiederaufbau des vom Bürgerkrieg gebeutelten Landes: „Es ist ein starkes Signal, dass Unternehmen aus der Baustoffindustrie konkrete Schritte zum Engagement in Syrien einleiten. So kann der Wiederaufbau des Landes gelingen und der Grundstein für weiteres wirtschaftliches Engagement gelegt werden.“
Knauf beabsichtigt – vorbehaltlich positiver Machbarkeitsprüfungen – signifikante Investitionen in lokale Produktionskapazitäten, um künftig hochwertige Bauprodukte „Made in Syria for Syria“ anzubieten. Voraussetzung für einen baldigen Markteintritt ist insbesondere ein sicherer, nachhaltiger Zugang zu Ressourcen vor Ort, der in enger Kooperation mit den syrischen Partnern gewährleistet werden soll. Ebenso wichtig ist eine weitere Stabilisierung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen – etwa beim internationalen Zahlungsverkehr mit Syrien.
Knauf plant zudem den Aufbau mehrerer Trainingszentren sowie Qualifizierungsprogramme für Verarbeiter, Architekten, Studierende und Fachkräfte in der Produktion und im Bergbau. Damit soll die Modernisierung der syrischen Bauwirtschaft gezielt gefördert werden.
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