Die wesentliche Aufgabe einer Gebäudefassade besteht darin, Mensch und Gebäude zu schützen. Das gilt nicht nur für Einflüsse, wie Kälte und Witterung, sondern auch im Fall eines Brandes.
In Abhängigkeit der Gebäudehöhe und der Nutzung von Gebäuden sind baurechtliche Mindestanforderungen an Wärmedämm-Verbundsysteme gestellt.
Es wird von einer Selbstrettung ausgegangen.
Eine Selbstrettung ist nicht zu 100 % möglich. Feuerwehr muss Rettung zum Teil vornehmen können. Eine Brandausbreitung muss verzögert werden.
Es wird davon ausgegangen, dass eine Selbstrettung zum großen Teil nicht möglich ist.
Es sind immer die detaillierten Brandschutzanforderungen aus den jeweiligen Landesbauordnungen (LBO), Sonderbaurichtlinien sowie Verordnungen der Baubehörden zu entnehmen.
Maximales Brandverhalten | Knauf WARM-WAND Systeme |
|---|---|
Normalentflammbar | Natur D / Natur T / Natur S / Diffutherm auf massiv |
Schwerentflammbar | Basis / EPS / MW-Holzbau / PU/PF Slim |
Nichtbrennbar | Plus / Keramik / Duo |
Wir geben ein Update zu aktuellen Regelwerken wie die neue DIN 18533 und die bekannte DIN 68800-2 im Zusammenspiel mit den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen für das Wärmedämm-Verbundsystem im Holzbau.
Anwendung:
Material Brandriegel:
Verarbeitung - Vollflächiges Kleben + ggf. Dübeln:
Verarbeitung - Dübeln:
Anwendung:
Material Brandriegel:
Vollflächiges Kleben + ggf. Dübeln:
Verarbeitung - Dübeln:
Anwendung:
Geschosshöhen bis 1,4 m brauchen dabei nicht berücksichtigt werden.
Material Brandbarriere:
Vollflächiges Kleben + ggf. Dübeln:
Verarbeitung - Dübeln:
Beispiel:
Gips hat sich als Brandschutzbaustoff bewährt und findet regelmäßig Anwendung in der Ertüchtigung des Feuerwiderstands von Bauteilen. In dieser Folge werden die Möglichkeiten der Brandschutzertüchtigung mit Putzsystemen vorgestellt und neue Lösungen aufgezeigt.
Die wesentliche Aufgabe einer Gebäudefassade besteht darin, Mensch und Gebäude zu schützen. Das gilt nicht nur für Einflüsse, wie Kälte und Witterung, sondern auch im Fall eines Brandes.