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Knauf - Sockel-Dicht - Sockeldicht 25kg 10spr
Knauf - Sockel-Dicht - Sockeldicht 25kg 10spr
Zertifikate & Bescheinigungen
QNG-ready

Sockel-Dicht

Flexible Dichtschlämme für die Bauwerksabdichtung und als Feuchteschutz im Sockel-Bereich
Im Fachhandel erhältlich
  • Einkomponentige, zementgebundene Dichtschlämme
  • Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse P-AB074-03 und 084-03
  • Für innen und außen
  • Wasserundurchlässig
Anwendungsbereich
Außenwand / FassadeInnenwandDecke
Knauf - Sockeldicht 25kg 10spr
Sockel-DichtFlexible Dichtschlämme für die Bauwerksabdichtung und als Feuchteschutz im Sockel-Bereich

Beschreibung & Details

Rissüberbrückende, mineralische und flexible Dichtschlämme. Als Putzabdichtung/Feuchteschutz auf Außenputze im Sockelbereich, die ins Erdreich einbinden. Als mineralische, rissüberbrückende Dichtschlämme (MDS) zur Anwendung nach DIN 18533. Als rissüberbrückende, mineralische Dichtschlämme (CM) zur Anwendung nach DIN 18534.

  • Einkomponentige, zementgebundene Dichtschlämme
  • Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse P-AB074-03 und 084-03
  • Für innen und außen
  • Wasserundurchlässig
  • Hoch flexibel
  • Rissüberbrückung bis 0,2 mm
  • Überstreich- und überputzbar
  • Streich- und spachtelfähig
  • Nitrat- und Sulfatbeständig

-Zur Putzabdichtung/Feuchteschutz erdberührter Putzflächen nach EN 13914

-Als rissüberbrückende Dichtschlämme (MDS) zur Anwendung nach DIN 18533 auf erdberührten Außenwandflächen und Bodenplatten aus Beton bei Wassereinwirkungsklasse W1-E

-Als rissüberbrückende Dichtschlämme (MDS) zur Anwendung nach DIN 18533 auf massiven Untergründen bei Wassereinwirkungsklasse W4-E

-Als rissüberbrückende Dichtschlämme (CM) nach DIN 18534 an Wänden und auf Böden bei feuchteunempfindlichen Untergründen der Wassereinwirkungsklasse W2-I bis W3-I

Anmischen mit der Hand: Einen Sack mit ca. 6 Liter (spachtelfähig) bzw. 7 Liter (streichfähig) sauberem Wasser ohne weitere Zusätze klumpenfrei auf verarbeitungsgerechte Konsistenz anmischen. Nach 10 Minuten Reifezeit mit langsam drehendem Rührgerät nochmals ca. 30 Sek. aufrühren.

Als Putzabdichtung/Feuchteschutz nach DIN 13914 (Prüfbericht): Ein Putzsystem ist im feuchte- und wassergefährdeten Bereich vor Feuchteeintrag zu schützen. Dies gilt auch auch bei Balkonen, Loggien, Flachdächern und Terrassen. Die notwendige Putzabdichtung bzw. der notwendige Feuchteschutz ist bis mindestens 5 cm über die Gelände- bzw. Belagsoberkante hinauszuführen. Bei Treppen sollte die Putzabdichtung mindestens 8 cm über die Treppenstufe ausgeführt werden, da hier mit verstärkter Feuchtigkeitsbelastung zu rechnen ist. Im unteren Anschluss ist diese bis auf die vorhandene Bauwerksabdichtung zu führen. Bei verputzten Dämmplatten, die an die bauseits vorhandene Perimeterdämmung anschließen, ist sicherzustellen, dass der untere Putzabschluss durch die Putzabdichtung/Feuchteschutz gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt ist.

Als Putzabdichtung/Feuchteschutz ist Sockel-Dicht in einer Trockenschichtdicke von mindestens 1 mm (Nassschichtdicke mindestens 1,2 mm), in zwei Arbeitsgängen, z. B. mit Traufel oder Quast, aufzutragen. Bei streichfähiger Konsistenz wird Sockel-Dicht mit einem Maurerquast, einer mittelharten Bürste aufgetragen, bei spachtelfähiger Konsistenz erfolgt der Auftrag mit Spachtel, Glätter oder Traufel. Der Auftrag erfolgt in zwei Arbeitsgängen. Nach ausreichender Trocknung ist eine Schutzlage mit Gleitschicht, z. B. vlieskaschierte Noppenfolie, davorzustellen.

Um einen fast ansatzlosen Übergang zum vorhandenen Oberputz zu erhalten, Sockel-Dicht im Übergang zum Oberputz auf Kornstärke ausziehen. Vor Weiterarbeit mindestens 5 Tage trocknen und erhärten lassen. Danach können Anstriche mit Fassadol, Autol oder MineralAktiv Fassadenfarbe ausgeführt werden. Mit Sockel-Dicht kann der gesamte Spritzwasserbereich überzogen und an die Fassade angearbeitet werden. Falls ein Oberputz direkt auf Sockel-Dicht aufgebracht werden soll, muss dieser mit Quarzgrund Pro vorgestrichen werden.

Anwendung bei Untergründen der Wassereinwirkungsklasse W1-E und W4-E.

Sockel‑Dicht auf vorbereiteten Beton und verputzte Kelleraußenwände mit der Traufel zweilagig mindestens 2,5 mm dick auftragen. Übergänge zu Fundament/Bodenplatte mit einer Hohlkehle ausbilden. Über Risse ein geeignetes Vlies oder Feingewebe einbetten. Im Sockelbereich Sockel-Dicht im Bauzustand bis 30 cm über Geländeoberkante hochführen, um ausreichende Anpassungsmöglichkeiten der Geländeoberfläche sicherzustellen. Im Endzustand sollte dieser Wert 15 cm nicht unterschreiten. Sockel-Dicht vor Weiterarbeit vollständig trocknen und erhärten lassen.

Bis 30 cm Höhe kann Sockel‑Dicht mit Sockel Gigamit oder Sockel LUP maximal 15 mm dick überputzt werden. Bei Verwendung von Sockel LUP Sockel-Dicht als Haftspachtelung auftragen, Oberfläche aufrauen und am Folgetag Sockel LUP auftragen.

Abdichtung von Innenräumen nach DIN 18534

Anwendung bei feuchteunempfindlichen Untergründen der Wassereinwirkungsklasse W2-I und W3-I. Sockel‑Dicht auf trockene und erhärtete Unterputze der Druckfestigkeitskategorie CS II, CS III und CS IV nach EN 998-1 mit der Traufel mindestens 2,5 mm dick auftragen. Am Übergang der Abdichtung zwischen Boden/Decke und Wand sowie in vertikalen Wandecken müssen z. B. Vliese, Dichtbänder (ggf. mit Schnittschutz) hinterlaufsicher eingearbeitet werden. Mindestens 3 Tage trocknen und erhärten lassen, bevor Fliesen angebracht werden. Übergänge, Abschlüsse und Anschlüsse der Abdichtung an Einbauteile und Durchdringungen müssen so hergestellt werden, dass sie nicht hinter- oder unterlaufen werden können. Als System- Fliesenkleber Sakret Bausysteme Fliesenkleber FFK verwenden. Bei feuchteempfindlichen Untergründen der Wassereinwirkungsklasse W0-I und W1-I Flächendicht verwenden.

Zweilagige Ausführung: Die zweite Lage kann aufgetragen werden, sobald die erste Lage soweit durchgetrocknet ist, dass diese durch den zweiten Auftrag nicht beschädigt wird.

Schutzlage mit Gleitschicht: Im Außenbereich ist als mechanischer Schutz zusätzlich eine Schutzlage mit Gleitschicht, z. B. vlieskaschierte Noppenfolie, bis zur Geländeoberkante davorzustellen.

Auf kritischen Untergründen und gerissenen Flächen kann in Sockel‑Dicht ein Armiergewebe Pastol oder geeignetes Vliesgewebe eingebettet werden. Alternativ kann eine Gewebearmierung mit Sockel‑SM oder Sockel-SM Pro ausgeführt werden. Nach Trocknung kann Sockel‑Dicht aufgetragen werden.

Dokumente

Produkt-Datenblatt
P292a.de Sockel-Dicht.PDF / Apr 2023 / 510.00 KB / 4 Seiten
Sicherheitsdatenblatt
SDB Sockel-Dicht DE.PDF / Jan 2025 / 630.00 KB / 15 Seiten
Nachhaltigkeitsurkunde
SHI Produktpass_Sockel-Dicht_15206-10-1056.PDF / Feb 2026 / 1.64 MB / 29 Seiten

Produktvarianten & Verpackung

Sockel-Dicht

MaterialnummerEAN / GTINVariantenspezifikationBasismengeneinheitKörnungStück / Palette
00055086
4003950033919
25 kg
ST
0,5 mm
42 Stk/Pal
Sockel-Dicht | Knauf