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    Fünfgeschossiger Wohnbau in Hybridbauweise, Offenbach

    Premiere in Offenbach

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    Premiere in Offenbach

    Mitten in Offenbach ist jetzt das erste fünfgeschossige Wohnhaus im Rhein-Main-Gebiet in Hybridbauweise entstanden. Bei jedem Bauteil kommen jeweils optimale Baustoffe zum Einsatz: Beton in Keller und Treppenhaus, Holz für die Tragkonstruktion und Knauf Trockenbautechnik beim Innenausbau und sogar an der Fassade.

    Aufgabe

    Die Gemeinnützige Baugesellschaft Offenbach (GBO) hat mit dem Neubau eines fünfgeschossigen Wohngebäudes ein absolutes Novum im Rhein-Main-Gebiet erschaffen: Der kompakte Riegelbau ist das erste Mehrfamilienhaus in Holzmassivbauweise in der Region. Lediglich Keller und Kellerdecke, das Treppenhaus sowie die Aufzugsschächte bestehen aus Stahlbeton, die oberirdischen Geschosse und das Dach wurden in Holzmassivbauweise errichtet und aus Brandschutzgründen gekapselt. An der Fassade wechseln sich vorgehängte Holzelemente mit Putz ab. Die mit einem Wärmedämm-Verbundsystem versehenen verputzten Flächen spiegeln das Konstruktionsraster wider und erfüllen die Funktion als Brandbarrieren, lasierte Fichtenholzfronten füllen die Räume dazwischen.

    „Wir wollten mit nachwachsenden Rohstoffen bauen“, erklärt Clemens Rosenberger, kaufmännischer Leiter und Prokurist bei der GBO die Entscheidung für diese Bauweise. „Zudem wollten wir die Beeinträchtigung durch die Bauarbeiten für die Bestandsmieter der angrenzenden Gebäude möglichst gering halten. Hier bot sich die Systembauweise mit Holzelementen als Lösung an.“

    Lösung

    In gerade einmal zehn Monaten hat die B&O Wohnungswirtschaft GmbH aus Chemnitz in der Taunusstraße 69 – 71 in Offenbach den 40 m langen und fünf Geschosse hohen Hybridbau errichtet. Der von Hirschmuellerschmidt Architektur aus Darmstadt geplante kompakte Riegelbau bietet auf 1578 m² Gesamtwohnfläche Platz für 25 Wohnungen mit maximal 80 m² Fläche. Hochwertige Wärmedämmung, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und die Beheizung mittels Fernwärme der Energieversorgung Offenbach markieren den energetischen Standard des als KfW-70-Gebäude konzipierten Neubaus.

    Fünfgeschossiger-Wohnbau-Offenbach
    Wohnungstrennwände

    Die Wohnungstrennwände wurden einseitig mit freistehenden Vorsatzschalen und einer einlagigen Beplankung mit der Spezialgipsplatte Knauf Silentboard schalltechnisch ertüchtigt. Auf der einen Seite beplankten die Handwerker die Holzkonstruktion direkt mit Gipsbauplatten. Für die nichttragenden Trennwände setzte Generalunternehmer B&O Wohnungswirtschaft auf eine W112 Metallständerkonstruktion mit einer beidseitig doppelten Beplankung mit 12,5 mm Knauf Bauplatten.

    Fünfgeschossiger-Wohnbau-Offenbach
    Kombinierte Holz-Putz-Fassade

    Die Unterseiten der Decken und die Innenseiten der aus 100 mm Brettsperrholz errichteten Außenwände sind mit jeweils zwei Lagen 18 mm Knauf GKF-Platten bekleidet. Die Außenseiten der Fassaden erhielten eine zusätzliche Beplankung aus 15 mm Knauf Diamantplatten in Verbindung mit der 180 mm Steinwolle-Fassadendämmplatte Knauf Volamit. So konnte die Feuchte- und Brandwiderstandsqualität der als GKF-Platten klassifizierten Diamantplatte mit der Dämm- und Brandwiderstandsqualität der Steinwolle kombiniert werden. Die Dämmplatten wurden geklebt und mit dem faserverstärkten mineralischen Klebe-, Armier- und Oberputz SM700 pro armiert sowie anschließend mit dem mineralischen Edelputz Knauf Noblo verputzt und mit der Silikonharzfarbe Autol gestrichen.

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    Brandschutz an der Fassade

    Die mit einem Wärmedämm-Verbundsystem gedämmten, weiß verputzten Flächen spiegeln das Konstruktionsraster wider und dienen zugleich als Brandbarrieren. In der Holzfassade verhindern im Deckenbereich eingezogene Bleche Brandüberschlag zwischen den Stockwerken.

    Bautafel

    Bauherr:

    Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach

    Architekt:

    Hirschmuellerschmidt Architektur GmbH, Darmstadt; Generalunternehmer: B&O Wohnungswirtschaft GmbH Chemnitz

    Fachberatung:

    Martin Koch, Knauf Gips KG, und Josef Denk, Knauf Insulation GmbH

    Verarbeiter:

    Holzbau: HU-Holzunion GmbH, Rotenburg: Ausführung Trockenbau: PAM-Trockenbau, Mainz; Ausführung Wärmedämm-Verbundsystem: Harald Schreiner Putz GmbH & Co. KG, Oberleichtersbach

    Baujahr:

    2016

    Fotograf:

    Sigi Lustenberger

    Bauaufgabe:

    Wärmedämmung, Schallschutz, Putz und Fassade

    Systeme

    Warm-Wand Plus

    Standort:

    Taunusstraße 67, 63067 Offenbach am Main

    Iphofen Casino

    Referenzen der Knauf Gips KG im Überblick

    Verwendete Produkte

    SM700 Pro MW Colamit 040

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