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  • REIBUNGSLOSE BAUSTELLENLOGISTIK

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    By Knauf Insulation 10. August 2022

    Die Lieferung und Entladung von Baustoffen gelingen zuverlässig, wenn diese schon bei der Einrichtung der Baustelle geplant und entsprechend vorbereitet werden. Was beachtet werden muss, damit die Lieferung auch pünktlich und zuverlässig eintreffen kann, erklären wir Euch hier in unserem Blog.

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    Jeder erfahrene Fachunternehmer am Bau und alle Spediteure können unzählige Geschichten von Lieferungen erzählen, die ihnen sprichwörtlich graue Haare verursacht haben. Steckengebliebene LKW, Entladung von Hand, falsche Adressen – die Liste ist lang. Die Ursachen sind in der Regel dieselben: Fehler bei der Baustelleneinrichtung und Kommunikation.

    KLASSISCHE FEHLERQUELLEN SIND BEISPIELSWEISE:

    • Baustelle personell un- oder unterbesetzt

    • Keine geeigneten Kranentladevorrichtungen vorhanden bzw. nicht mitbestellt

    • Fehlende Genehmigungen zur Einfahrt / Entladung am geplanten Bestimmungsort

    • Straßen / Kreuzungen sind zugeparkt (keine Parkverbotszone eingerichtet)

    • Keine Vorkehrungen für Abstell- und Lagermöglichkeit getroffen

    • Entfernung der Abladestelle zum Zwischenlager zu groß

    • Nicht befahrbare Baustraßen am vorgesehenen Lieferort

    DAHER HIER DIE 5 WICHTIGSTEN TIPPS, MIT DENEN EINE REIBUNGSLOSE BAUSTELLENLOGISTIK GELINGT:

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    1. Genehmigung einholen

    Eine Entladung auf öffentlichen Verkehrsflächen ist ohne offizielle verkehrsrechtliche Anordnung nicht möglich! Die Anordnung muss durch den Warenempfänger beantragt werden.

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    2. Durchfahrtsmaße beachten

    Für LKW gilt: Durchfahrtsbreite mind. 3,5 m, Durchfahrthöhe mind. 4,2 m. Ist nur eine Zufahrt zur Abladestelle vorhanden, benötigt das Transportfahrzeug genug Raum, um zu wenden und zu rangieren.

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    3. Bodenbeschaffenheit prüfen

    Der Boden der Zufahrt und Entladestelle muss fest, befahrbar, eben, nicht frisch geteert, gepflastert oder frisch mit Platten belegt sein.

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    4. Entladezone und Abladefläche planen

    Eine schnelle und reibungslose Entladung mit Stapler bzw. Kran setzt einen ausreichend großen Aktionsradius für den LKW voraus. Für einen Jumbo-Zug ist eine 18 m lange und 8 m breite Entladezone nötig. Die Ablade- bzw. Lagerfläche sollte max. 50 Meter entfernt sein. In der Innenstadt können temporär eingerichtete Parkverbote hilfreich sein.

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    5. Kommunizieren

    Alle Details der Baustelle sowie der geplanten Baustellen-Logistik sollten vorab zwischen allen Akteuren besprochen werden. So weiß jeder Beteiligte, was ihn erwartet.

    Wichtig: Oft sind es Kleinigkeiten, die eine effektive Kommunikation scheitern lassen – zum Beispiel falsche Telefonnummern und/oder falsche Ansprechpartner, die wichtige Informationen unter Umständen nicht weitergeben.

    Weitere Informationen und Tipps haben wir in unserer Planungshilfe zur Anlieferung und Entladung zusammengefasst. Außerdem helfen wir mit unseren Checklisten unter www.knaufinsulation.de/logistik, dass nichts bei der Planung vergessen wird.

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    BROSCHÜRE

    PLANUNGSHILFE ZU ANLIEFERUNG UND ENTLADUNG

    Auf insgesamt zehn Seiten werden in unserer Planungshilfe zu Anlieferung und Entladung unter anderem Bestell- und Lieferprozesse dargestellt, grundsätzliche Begriffe erläutert und Tipps zur Baustelleneinrichtung gegeben.

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