Einzigartiger, selbst porenbildender Sanierputz mit einem selbstaktiven Porenanteil von > 20 %. Das aus dem Mauerwerk aufgenommene Wasser bzw. Salzlösung verdunstet innerhalb des Putzquerschnittes von Popo. Die dabei auskristallisierenden Salze werden im porigen Gefüge von Popo eingelagert. Die raue Porenoberfläche sorgt für eine schnelle Salzanhaftung. In Verbindung mit dem hohen Porenanteil bleibt die Putzoberfläche trocken und frei von Ausblühungen.
Einsatz auf feuchtem und/oder salzbelastetem Mauerwerk im Innen- und Außenbereich.
- Als einlagiger Sanierputz bei geringem salz- und/oder feuchtebelasteten Mauerwerk
- Als mehrlagiger Sanierputz bei mittlerem bis hohem salz- und/oder feuchtebelastetem Mauerwerk
- Als letzte Sanierputzlage auf Saniergrundputz Stens Grund
Wasser beim Anfahren auf ca. 480 Liter dosieren, dann schlanke Mörtelkonsistenz einstellen. Beim Anmischen sauberes Wasser verwenden und keine Fremdstoffe zusetzen.
Popo einlagig, mindestens 20 mm steinüberdeckend als Sanierputz auftragen, Oberfläche beim Ansteifen zuziehen und nachschaben. Standzeit mindestens 1 Tag je mm Putzdicke.
Erste Lage Popo mindestens 10 mm steinüberdeckend auftragen, Oberfläche beim Ansteifen horizontal aufrauen und austrocknen lassen. Standzeit mindestens 1 Tag je mm Putzdicke.
Weitere Lage(n) Popo mindestens 15 mm und maximal 20 mm auftragen und Oberfläche beim Ansteifen horizontal aufrauen. Standzeit mindestens 1 Tag je mm Putzdicke. Die Gesamtputzdicke von 50 mm sollte nicht überschritten werden.
Bei Materialwechsel im Putzgrund ist ein Unterputzgewebe mit mindestens 200 mm allseitiger Überlappung zu den angrenzenden Bauteilen, oberflächennah in die letzte Sanierputzlage erforderlich. Zusätzliche Diagonalarmierung an Gebäudeöffnungen in Form von Gewebeeckpfeilen oder Armiergewebestreifen (ca. 30 x 50 cm) direkt vom Eck beginnend anbringen. Bei Putzdicken über 30 mm, bei Mischmauerwerk bzw. bei verbürsteten Oberputzstrukturen wird eine vollflächige Gewebeeinbettung in die letzte Sanierputzlage oder ein zusätzlicher Armierungsputz mit SM700 PRO und vollflächiger Gewebeeinlage empfohlen. Im Innenbereich kann Rotkalk-Fein als Armierungsputz verwendet werden.
Beim Verputzen von Kellerräumen darauf achten, dass die Raumfeuchte (relative Luftfeuchtigkeit < 65 %) abgeführt wird und somit eine Austrocknung des Putzes unterstützt wird. Kann dies nicht gewährleistet werden, besteht die Gefahr einer beschleunigten Salzeinwanderung und des Durchschlagens der Salze bis an die Putzoberfläche. Für die Putzausführung gelten die WTA-Richtlinie 2-9, Ausgabe 03/2020/D, DIN EN 13914, DIN 18550 und DIN 18350, VOB Teil C.
Sanierputze nicht ins Erdreich und nicht bis auf feuchteführende Bodenbeläge herabführen, sondern ≥ 20 mm über Geländeoberkante mit einem Putzabschlussprofil aus Edelstahl enden lassen. Vorhandene Fuge zwischen Edelstahlprofil und Bodenbelag mit UP 310 als Hohlkehle ausbilden und mit Sockel-Dicht schützen.
| Produkt-Datenblatt | ||
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P7304_DSP.de Popo.PDF /
Jul 2025 /
360.00 KB /
4 Seiten | ||
| Leistungserklärung | ||
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LE Popo DE.PDF /
Jun 2024 /
120.00 KB /
3 Seiten | ||
| CE-Kennzeichnung | ||
|---|---|---|
CE Popo DE.PDF /
Jun 2024 /
50.00 KB /
1 Seite | ||
| Sicherheitsdatenblatt | ||
|---|---|---|
SDB Popo DE.PDF /
Jan 2025 /
670.00 KB /
18 Seiten | ||
| Umweltproduktdeklaration | ||
|---|---|---|
EPD-VDP-20230399-IBO1-DE Putzmörtel-Normalputz/Edelputz mit besonderen Eigenschaften Sanierputze.PDF /
Mär 2024 /
2.39 MB /
14 Seiten | ||
Popo
| Materialnummer | EAN / GTIN | Variantenspezifikation | Basismengeneinheit | Körnung | Stück / Palette |
|---|---|---|---|---|---|
00015122 | 4003950000195 | 30 kg | ST | 1,5 mm | 36 Stk/Pal |
00015123 | 4003950035241 | lose (auf Anfrage) | TO | 1,5 mm |