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Knauf - Stens Grund - Stens Grund 30kg
Knauf - Stens Grund - Stens Grund 30kg
Zertifikate & Bescheinigungen
EPDWTACE

Stens Grund

Saniergrundputz auf Tensidbasis
Im Fachhandel erhältlich
  • Werktrockenmörtel R nach EN 998-1
  • Druckfestigkeitskategorie CS II nach DIN EN 998-1
  • Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit bei verminderter kapillarer Leitfähigkeit
  • Resistent gegen bauschädliche Salze
Anwendungsbereich
InnenwandDeckeAußenwand / Fassade

Beschreibung & Details

Grobkörniger Saniergrundputz zum Einsatz auf feuchtem und/oder mittlel bis hoch salzbelastetem Mauerwerk im Innen- und Außenbereich. Das aus dem Mauerwerk aufgenommene Wasser bzw. die Salzlösung verdunstet innerhalb des Putzquerschnittes von Stens Grund. Die dabei auskristallisierenden Salze werden im porigen Gefüge von Stens Grund eingelagert. Durch den hohen Porenanteil bleibt die Putzoberfläche trocken und frei von Ausblühungen. Besonders bei unebenen Mauerwerksuntergründen und als Salzspeicher bei hoher Untergrundversalzung. Die letzte Sanierputzlage ist mit Stens Hell oder Popo auszuführen.

  • Werktrockenmörtel R nach EN 998-1
  • Druckfestigkeitskategorie CS II nach DIN EN 998-1
  • Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit bei verminderter kapillarer Leitfähigkeit
  • Resistent gegen bauschädliche Salze
  • Porenanteil > 20 % durch Tenside
  • Porosität > 45 Vol.%
  • Wasserhemmend
  • Für innen und außen
  • Verarbeitung mit Maschine oder von Hand

Einsatz auf feuchtem und/oder salzbelastetem Mauerwerk im Innen- und Außenbereich. Eignet sich besonders bei unebenen Mauerwerksuntergründen und als Salzspeicher bei mittlerer bis hoher Untergrundversalzung. Stens Grund kann mehrlagig bis 80 mm aufgetragen werden. Die letzte Sanierputzlage mit Stens Hell oder Popo ausführen.

- Als mehrlagiger Saniergrundputz bei mittlerem bis hohem salz- und/oder feuchtebelastetem Mauerwerk

- Bei großen Mauerwerksunebenheiten und großen Putzdicken

- Als Sanierunterputz für Sanierputz

Sackinhalt mit ca. 7,0 Liter Wasser maximal 2 bis 3 Minuten knollenfrei anmischen.

Maßgebend für die Wirkungsweise von Porengrundputzen ist das Erreichen des Porenanteils des Frischmörtels. Beim Anmischen sauberes Wasser verwenden und keine Fremdstoffe zusetzen.

Wasser beim Anfahren auf ca. 220 Liter dosieren, dann schlanke Mörtelkonsistenz einstellen. Schläuche unbedingt mit Kleister vorschmieren oder einen Sack UP 210 anfahren und vollständig durchlaufen lassen.

Erste Lage Porengrundputz mit Stens Grund mindestens 10 mm steinüberdeckend auftragen, Oberfläche beim Ansteifen horizontal aufrauen und austrocknen lassen. Standzeit mindestens 1 Tag je mm Putzdicke.

Weitere Lage(n) Stens Grund in Putzdicken von 20 mm bis 30 mm auftragen und Oberfläche(n) beim Ansteifen horizontal aufrauen. Standzeit mindestens 1 Tag je mm Putzdicke. Die Gesamtputzdicke von 80 mm sollte nicht überschritten werden. Als letzte Funktionslage wird Stens Hell in einer Putzdicke von mindestens 15 mm aufgetragen. Die Gesamtputzdicke Stens Grund und Stens Hell muss mindestens 25 mm betragen.

Bei Materialwechsel im Putzgrund ist ein Unterputzgewebe mit mindestens 200 mm allseitiger Überlappung zu den angrenzenden Bauteilen, oberflächennah in die letzte Sanierputzlage erforderlich. Zusätzliche Diagonalarmierung an Gebäudeöffnungen in Form von Gewebeeckpfeilen oder Armiergewebestreifen (ca. 30 x 50 cm) direkt vom Eck beginnend anbringen.

Bei Putzdicken über 30 mm, bei Mischmauerwerk bzw. bei verbürsteten Oberputzstrukturen wird eine vollflächige Gewebeeinbettung in die letzte Sanierputzlage oder ein zusätzlicher Armierungsputz mit SM700 PRO und vollflächiger Gewebeeinlage empfohlen. Im Innenbereich kann Rotkalk-Fein als Armierungsputz verwendet werden. Beim Verputzen von Kellerräumen darauf achten, dass die Raumfeuchte (relative Luftfeuchtigkeit < 65 %) abgeführt wird und somit eine Austrocknung des Putzes unterstützt wird. Kann dies nicht gewährleistet werden, besteht die Gefahr einer beschleunigten Salzeinwanderung und des Durchschlagens der Salze bis an die Putzoberfläche. Für die Putzausführung gelten die WTA-Richtlinie 2-9, Ausgabe 03/2020/D, DIN EN 13914, DIN 18550 und DIN 18350, VOB Teil C.

Sanierputze nicht ins Erdreich und nicht bis auf feuchteführende Bodenbeläge herabführen, sondern ≥ 20 mm über Geländeoberkante mit einem Putzabschlussprofil aus Edelstahl enden lassen. Vorhandene Fuge zwischen Edelstahlprofil und Bodenbelag mit UP 310 als Hohlkehle ausbilden und mit Sockel-Dicht schützen.

Dokumente

Produkt-Datenblatt
P7302_DSP.de Stens Grund.PDF / Apr 2025 / 350.00 KB / 4 Seiten
Leistungserklärung
LE Stens Grund DE.PDF / Nov 2024 / 120.00 KB / 3 Seiten
CE-Kennzeichnung
CE Stens Grund DE.PDF / Nov 2024 / 40.00 KB / 1 Seite
Sicherheitsdatenblatt
SDB Stens Grund DE.PDF / Nov 2024 / 600.00 KB / 13 Seiten
Umweltproduktdeklaration
EPD-VDP-20230399-IBO1-DE Putzmörtel-Normalputz/Edelputz mit besonderen Eigenschaften Sanierputze.PDF / Mär 2024 / 2.39 MB / 14 Seiten

Bescheinigungen

PuFa58 WTA Zertifikat Stens 2025-2026.PDF / Jan 2025 / 570.00 KB / 1 Seite

Produktvarianten & Verpackung

Stens Grund

MaterialnummerEAN / GTINVariantenspezifikationBasismengeneinheitKörnungStück / Palette
00055083
4003950033896
30 kg
ST
4 mm
36 Stk/Pal
Stens Grund | Knauf