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  • Knauf-Trier-Wohnanlage-Fassadenschutz-MineralAktiv_(1)

    Wohnanlage am Mattheiser Weiher, Trier

    KfW-Effizienzhaus mit EPS-Wärmedämmung

    Knauf-Trier-Wohnanlage-Fassadenschutz-MineralAktiv_(1)
    Knauf-Trier-Wohnanlage-Fassadenschutz-MineralAktiv_(3)
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    Trier Wohnanlage Mattheiser Weiher MineralAktiv

    Eine neue Wohnanlage unweit eines Naherholungsgebietes mit einem Weiher: Da stellt sich die Frage wie die wärmegedämmten Fassaden vor Algen- und Pilzbefall geschützt werden können? Und zwar ohne die Gefahr, dass Biozide ausgewaschen und in das ökologisch sensible Gebiet eingetragen werden. Die Lösung war das mineralische, biozidfreie Putz-Farbe-System „Knauf MineralAktiv“, das ganz ohne bioziden Fassadenschutz die Ansiedlung von Mikroorganismen verhindert.

    Aufgabe

    In der Wohnanlage „Wohnen am Mattheiser Weiher“ wurden 2017/2018 insgesamt 51 Wohneinheiten errichtet mit zwei Reihenhausbebauungen und vier Wohngebäuden.

    Das neue Wohngebiet grenzt das Naherholungsgebiet „Mattheiser Weiher“, mit einem Weiher, der von einem kleinen Bachlauf gespeist wird. Gewässer gibt es einige in der einstigen Auenlandschaft. Der Druck für den Befall der Fassaden mit Algen und Pilzen ist hoch.

    Die Gebäude wurden in Massivbauweise als KfW-Effizienzhaus 55, Energieeffizienzklasse A, erstellt, mit dem Warm-Wand-System von Knauf, bestehend aus der grauen Fassadendämmplatte EPS Standard 034. Wie an jeder gut gedämmten Fassade kann sich Feuchtigkeit bilden, was das Wachstum von Algen und Pilze begünstigen kann. Der Bauträger der Wohnanlage, die Firma Eifel Haus, kennt die Algenproblematik von anderen Objekten. Die Biozide in der Farbe werden mit der Zeit ausgewaschen, der Schutz ist dahin. Gefragt war eine alternative Lösung gegen Algenbefall – ohne Biozide, auch um den Eintrag in die Gewässerlandschaft in der Umgebung zu verhindern.

    Lösung

    Mit dem biozidfreien Putz-Farbe-System „Knauf MineralAktiv“ bleiben Fassaden lang anhaltend algen- und pilzfrei, ganz ohne bioziden Fassadenschutz. Das System funktioniert rein physikalisch, mit einem neu rezeptieren Hybrid-Bindemittel, das lebensfeindliche Bedingungen für Mikroorganismen an der Fassade schafft: alkalisch, warm und rasch abtrocknend. So finden Mikroorganismen keinen Nährboden und können sich nicht ansiedeln.

    Möglich macht dies der ausgeklügelte Dreifach-Schutz: Das Bindemittel garantiert lang anhaltende Alkalität, das spezielle „Aqua-Reserve-Feuchtemanagement“ lässt die Fassaden rasch abtrocknen und Infrarotpigmente sorgen für eine erhöhte Oberflächentemperatur. Die Oberflächen sind einerseits diffusionsoffen als auch wasserabweisend. Durch die Infrarotpigmente, die Licht in Wärme umwandeln, bleiben die Fassaden länger warm und die Temperaturschwankungen sind weniger stark. So entsteht auch in den Tauphasen morgens und abends weniger Tauniederschlag.

    Trier Wohnanlage Mattheiser Weiher MineralAktiv
    Trier Wohnanlage Mattheiser Weiher MineralAktiv

    Die Wohnanlage mit insgesamt 51 Wohneinheiten, erbaut in Massivbauweise, ist mit einem Wärmedämm-Verbundsystem versehen, dem „WARM-WAND-System“ von Knauf.

    Die grauen Fassadendämmplatten EPS Standard 034 helfen, den Energiestandard KfW-Effizienzhaus 55 zu erreichen. Die Dämmplatten haben trotz der geringen Dicke sehr hohe Wärmedämmeigenschaften und sparen Energie.

    Auf das Armiergewebe wurde der Klebe- und Armiermörtel SM300 mit der Kelle aufgebracht.

    Trier Wohnanlage Mattheiser Weiher MineralAktiv
    Trier Wohnanlage Mattheiser Weiher MineralAktiv
    Trier Wohnanlage Mattheiser Weiher MineralAktiv

    In der Wohnanlage in Trier wurde der MineralAktiv Scheibenputz Dry als Pulvermaterial eingesetzt. Mitarbeiter des Fachunternehmers Treffert GmBH brachten den feinkörnigen 3mm-Putz manuell mit der Kelle auf, zogen die Flächen ab und gaben ihnen mit dem Reibebrett eine feine Struktur. Den Abschluss bildete MineralAktiv Fassadenfarbe in Perlweiß, aufgetragen mit dem Farbroller.

    „Putz und Farbe ließen sich prima auftragen und die Flächen sehen gut aus“, berichtet Christian Eisert von der Treffert GmbH.

    Bautafel

    Bauherr:

    Eifel Haus, Trier; Objektbetreuung: Rainer Honold, Leiter Projektmanagement und Wulf Illichmann, Projektleiter

    Fachberatung:

    Jochen Fehler, Knauf Gips KG Iphofen

    Verarbeiter:

    Treffert GmbH, Alzenau

    Baujahr:

    2019

    Fotograf:

    Roger Schwarz

    Bauaufgabe:

    Wärmedämmung, Putz und Fassade

    Iphofen Casino

    Referenzen der Knauf Gips KG im Überblick

    Verwendete Produkte

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