Hochergiebiger, polymermodifizierter Kalk-Zement-Leichtunterputz mit mineralischem Leichtzuschlag für den Innen- und Außenbereich. Als System- Unterputz erfüllt Gigamit die Funktion einer mineralischen Putzhaftbrücke, die Kennwerte eines Leichtputzes und die Eigenschaften eines polymervergüteten Armierungsputzes mit Gewebeeinlage. Gigamit besitzt als System-Unter- und Sockelputz nachweislich die gleichen Eigenschaften wie ein Leichtputz mit einem zusätzlichen Armierungsputz mit vollflächiger Gewebeeinlage. Aufgrund der Polymermodifizierung wird ein kraftschlüssiger Verbund zwischen Gigamit und dem Armiergewebe erzielt. In verschiedenen Ausführungsvarianten als Oberputz oder als Unterputz für Klinker-Riemchen einsetzbar.
Als Systemunterputz für nachfolgende dünn- und dicklagige Oberputze oder als Systemunterputz und -oberputz, z. B. Besenstrich, filzbarer Oberputz, Kammzug etc. Bei schwach oder nicht saugenden Untergründen ist keine mineralische Putzhaftbrücke erforderlich. Als Systemputz für die Fassade- und Sockelfläche.
Mit einer vollflächigen Armiergewebeeinlage 4x4 mm oder 5x5 mm ersetzt Gigamit einen zusätzlichen, auf den Unterputz auszuführenden Armierungsputz mit vollflächiger Gewebeeinlage.
- Als System-Unter- und Sockelputz und als mineralische Putzhaftbrücke
- Auf allen Mauerwerksuntergründen und Beton
- Als Armiermörtel (Unterputz) mit vollflächiger Gewebeeinlage
- Als Dünnlagenputz (mindestens 8 mm) auf planebenen Untergründen im Innen- und Außenbereich
- Als Unterputz für alle mineralische und pastöse Oberputze
- Für Beschichtung mit Klinker-Riemchen
Bei Maschinenverarbeitung mit Mischpumpen, z. B. PFT G 4, Wasserzugabe konsistenzgerecht einstellen.
Einlagige Ausführung: Gigamit in der Gesamtputzdicke auftragen, eben verziehen und vollflächig Armiergewebe oberflächennah einbetten.
Zweischichtige Ausführung (z. B. spätere Verkleidung mit Klinker-Riemchen): Ca. 2/3 der Gesamtputzdicke auftragen, Armiergewebe vollflächig einbetten und die restliche Putzdicke bis zur Gesamtputzdicke auftragen. Das Armiergewebe muss im oberen Drittel liegen.
Zweischichtige Ausführung (an Folgetagen): Ca. 2/3 der Gesamtputzdicke auftragen und eben verziehen. Oberfläche nach entsprechender Mörtelansteifung mit einem Grobbesen aufrauen (Sinterhaut). Am Folgetag (oder darauffolgenden Tagen) restliche Putzdicke bis zur Gesamtputzdicke auftragen und Armiergewebe vollflächig einbetten. Wir empfehlen, die Oberfläche mittels einer H-Kartätsche mit einer Länge von mindestens 1,20 m, nach der Gewebeeinbettung, planeben zuzuziehen. Evtl. vorhandene Mörtelgrate (an Ecken und Kanten) mit dem Gitterrabott abstoßen. Durch das planebene Zuziehen ist ein Rabottieren zum Entfernen der Sinterschicht nicht notwendig. Bei flächenbündiger Sockelausbildung kann Gigamit verwendet werden. Bei Verwendung von Sockel Gigamit: Gigamit im Übergang zu Sockel Gigamit um ca. 3 bis 5 mm in der Putzdicke und mindestens 100 mm in der Höhe verjüngen, um eine ausreichende Armiergewebe-Überlappung von Sockel Gigamit sicherzustellen. Alternativ kann mit Sockel Gigamit übergangslos nass in nass weiterverputzt werden. Armiergewebe-Überlappung mindestens 100 mm. Bei zurückspringender Sockelausbildung Sockel-SM Pro mit einem Sockel-Abschlussprofil verwenden.
Im Innenbereich, bei homogenen Beton- und Mauerwerksuntergründen und bei einer gleichmäßigen Putzdicke, kann auf eine vollflächige Gewebeeinlage verzichtet werden. Bei wechselnden Untergründen, unterschiedlichen Putzdicken in der Fläche und zu erwartenden Spannung aus dem Untergrund: eine Teilflächenarmierung direkt im Gigamit ausführen. Bei Oberflächenbetauung der Wärmebrückendämmung, speziell bei feucht-kalter Witterung im Herbst/Frühjahr, die Oberflächen der Dämmplatten trocknen lassen oder Gigamit (Mörtelkonsistenz nicht zu dünn) ca. 2 mm dick vorziehen und als Kratzspachtelung verziehen. Im Anschluss nass in feucht oder am Folgetag die weitere Putzlage auftragen.
Bei zurückspringender Sockelausbildung z. B. auf bituminösen oder mineralischen Bauwerksabdichtungen, XPS-R-, Sockel- und Perimeterdämmplatten Sockel-SM Pro (mit Gewebeeinlage) als polymermodifizierten Zementputz in einer Gesamtputzdicke von mindestens 7 mm verwenden. Ein zusätzlicher Feuchteschutz ist anschließend nicht erforderlich.
Als Schutz gegen Beschädigungen ist nach Trocknung bauseits davor eine Schutzlage mit Gleitschicht (z. B. vlieskaschierte Noppenfolie) zu stellen.
| Produkt-Datenblatt | ||
|---|---|---|
P2508_DSP.de Gigamit.PDF /
Sep 2024 /
480.00 KB /
4 Seiten | ||
| Broschüre | ||
|---|---|---|
PuFa118_BR.de Effiziente Vielseitigkeit.PDF /
Mär 2026 /
1.72 MB /
4 Seiten | ||
| Leistungserklärung | ||
|---|---|---|
LE Gigamit DE.PDF /
Jul 2020 /
230.00 KB /
3 Seiten | ||
| CE-Kennzeichnung | ||
|---|---|---|
CE Gigamit DE.PDF /
Jul 2020 /
40.00 KB /
1 Seite | ||
| Sicherheitsdatenblatt | ||
|---|---|---|
SDB Gigamit DE.PDF /
Jan 2025 /
640.00 KB /
15 Seiten | ||
| Umweltproduktdeklaration | ||
|---|---|---|
EPD-VDP-20230399-IBO1-DE Putzmörtel-Normalputz/Edelputz mit besonderen Eigenschaften Armier-Unterputz.PDF /
Mär 2024 /
2.30 MB /
14 Seiten | ||
| Nachhaltigkeitsurkunde | ||
|---|---|---|
SHI Produktpass_Leichtunterputze_15206-10-1114.PDF /
Feb 2026 /
5.40 MB /
38 Seiten | ||
Gigamit
| Materialnummer | EAN / GTIN | Variantenspezifikation | Basismengeneinheit | Körnung | Stück / Palette |
|---|---|---|---|---|---|
00633869 | 4003950124624 | 25 kg | ST | 1 mm | 42 Stk/Pal |
00633573 | 4003950124594 | lose | TO | 1 mm |